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9.3.3.2 Verwendung von Abblockkondensatoren

Zwischen Versorgungsspannung und dem Bezugspotential liegt an jedem Verbraucherort (Schaltung) eine Kapazität zur Pufferung (Bild). Diese Kapazität (Abblockkondensator) lädt sich auf die jeweilige Versorgungsspannung auf. Bei Bedarf kann dann Strom (Ladungen) abgegeben werden. Dadurch kann die Versorgungs-spannung, bei plötzlichem Ladungsbedarf innerhalb einer berechenbaren Schwankungsbreite der Spannung gehalten werden.

Damit die Ladungen aus dem Abblockkondensator schnell genug abfließen, d. h. ihre Pufferwirkung ausüben können, muß die "Verbraucher"- Schleife eine möglichst geringe Impedanz aufweisen. Diese Verbraucher- Schleife besteht aus



Eliminieren des störenden Einflusses der Anschlußleitungen durch Verschieben der Anschlußsternpunkte




Optimale Anordnung der Abblockkondensatoren


Je schneller also die Signale sind, d. h. je schneller der Strombedarf ansteigt, desto näher müssen die Abblockkondensatoren an den Bauelementanschlüssen der Versorgungsspannung (VCC) und dem Bezugspotential (GND) liegen. Bei hohen Frequenzen kommt es auf jeden mm Leitungslänge an. Der Kapazitätswert sollte aber auch nicht zu groß werden, denn oberhalb einer optimalen Größe verschlechtert sich seine Wirkung. Darüber hinaus sind Abblockkondensatoren auch zum Ausgleich von ohmschen Spannungsverlusten geeignet, die bei einem erhöhtem Strombedarf mittlerer Dauer entstehen. Hierfür müssen höhere Kapazitätswerte eingesetzt werden, die jedoch nicht so dicht am Bauteil liegen müssen.


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9.3.3 Verlegung von Versorgungsleitungen
   9.3.3.1 Verlegung der spannungsführenden Leiterbahn
   9.3.3.2 Verwendung von Abblockkondensatoren
9.3.4 Trennung von digitalen und analogen Baugruppen


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